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Die Flora

Faszinierendes Pflanzenparadies

Ein Drachenbaum, spanisch: Drago
Ein Drachenbaum, spanisch: Drago

Dank ihres Klimas, der geographischen Lage und den unterschiedlichen Höhenstufen besitzt La Palma mehrere Vegetationszonen mit einer reichhaltigen Pflanzenwelt, darunter zahlreiche endemische Arten, die nur auf den Kanaren und zum Teil ausschließlich auf La Palma vorkommen.

Endemisch: nur in einem bestimmten Gebiet verbreitet

Der Drachenbaum

Legendäres Naturerbe der Kanaren

Der Drachenbaum (spanisch: Drago) gilt als botanisches Wahrzeichen der Kanaren und ist auf La Palma häufig anzutreffen. Nur auf dieser Insel gibt es noch zahlreiche in freier Natur wachsende, zum Teil sehr alte Exemplare, die bis zu 20 m hoch sind. In manchen Gegenden bilden sie kleine Haine, die sich wild romantisch in die Landschaft integrieren. Der Drago ist kein herkömmlicher Baum, sondern gehört zu der Gattung der Liliengwächse. Von den Ureinwohnern wurde er als heilig verehrt und der Saft seiner Rinde als Medizin genutzt. Durch seine außergewöhnliche Form hat er bis heute eine nahezu magische Anziehungskraft.

Die Palmen und Sukkulenten

Exotische Pflanzen in freier Wildbahn

Kaktusbluete
Kaktusblüte

Als einheimische Art ist die Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis) unter den Palmen besonders hervorzuheben, die sich aufgrund ihrer Beliebtheit weltweit verbreitet hat. Sie ist eng verwandt mit der nordafrikanischen Dattelpalme und besitzt einen massiven gedrungenen Stamm mit einer dichten Krone aus langen dunkelgrünen Wedeln. Das Landschaftsbild der trockenen warmen Regionen wird insbesondere durch die Sukkulenten geprägt. Hierunter finden sich viele Wolfsmilchgewächse, wie die endemische Kandelaberwolfsmilch, die äußerlich an einen Kaktus erinnert, oder auch die Tabaiba. Einst aus Mittelamerika eingeführt haben sich die Feigenkakteen, mit ihren eßbaren Früchten, und Agaven zahlreich vermehrt.

Die Wälder

Immergrüner Nebelurwald und sonnendurchflutete Kiefernwälder

Lichter Pinienwald oberhalb von Puntagorda
Lichter Pinienwald oberhalb von Puntagorda

Der ursprüngliche Lorbeerwald von La Palma gilt als der älteste und besterhaltene Urwald Europas. Er kann eine Höhe bis zu 30 m erreichen und beeindruckt nicht nur durch seinen artenreichen Baumbestand sondern auch durch sein üppiges Untergewächs mit riesigen Farnen, Flechten, Moosen, Pilzen und Kräutern. In höheren Lagen von 1000 m geht der Lorbeerwald in die lichten Kiefernwälder über, die fast ausschließlich aus der Kanarischen Pinie (Pinus canariensis) bestehen, und die größte Fläche der Vegetation einnehmen. Ihre langen Nadeln sammeln (kondensieren) das Wasser aus den Wolken, das anschließend in das Grundwasser übergeht und entscheidend zum Wasserreichtum der Insel beiträgt. In früheren Zeiten war die Pinie als Baumaterial sehr beliebt. So wurden weite Gebiete zum Schiffs- und Hausbau abgeholzt. Dank eines Aufforstungsprogrammes konnte sie sich bis heute wieder weit verbreiten.

Die lichten Kiefernwälder wachsen in einer Höhe zwischen 1000 und 2000 Metern. Nach dieser Baumgrenze können nur noch wenige Arten überleben, wie der Teide-Ginster, vereinzelte Gagelbäume oder der niedrige Codesco-Strauch mit seinen gelben Blüten.

Die Kultur- und Zierpflanzen

Der Garten Eden - ein Blütenmeer das ganze Jahr

Weihnachtssterne auf La Palma
Weihnachtssterne können auf La Palma baumgroß werden

Die spanischen Eroberer brachten eine Fülle von exotischen Zier- und Nutzpflanzen mit auf die Insel. Neben den bereits erwähnten Feigenkakteen und Agaven gedeihen hier riesige Weihnachtssterne, der Hibiskus, die farbenprächtige Bougainvillea, der Oleander und die beliebte Strelitzie, auch als Papageienblume bekannt. Auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen findet man Mandel- und Obstbäume, Gemüsepflanzen, Tabak und Weinreben und vor allem die Banane, die als wirtschaftlich wichtigste Kulturpflanze große Teile der Küstenregionen bedeckt.

Die Fauna

Lebensraum für eine bunte Gesellschaft

Die Tierwelt von La Palma beheimatet ebenfalls viele endemische Arten.

Turmfalke bei der Jagd
Turmfalke bei der Jagd

Vögel - Zahlreiche Vogelarten sind hier zu finden wie die Blaumeise, der Buchfink, die Amsel, Tauben, Mauersegler, verschiedene Seevögel und der wilde Kanarienvogel. Zu den endemischen Arten gehören auch die Fledermaus und die schwarzgefiederte Krähe (span. Graja) mit ihrem roten Schnabel und unverkennbaren Lauten. Meist tauchen sie in großen Schwärmen auf und liefern für kurze Zeit ein beindruckendes Schauspiel. Häufig zu sehen ist der Turmfalke wie er auf der Suche nach Nahrung Ausschau hält und seine Runden dreht. Weitere Greifvögel sind der Mäusebussard und die Eule.

Insekten - Die Insektenwelt beheimatet Libellen und eine Fülle von Schmetterlingen wie den Kohlweißling, den Admiral oder Zitronenfalter. Zahlreiche Bienenvölker bilden die Basis für den wohlschmeckenden Honig von La Palma. Eine aus Südamerika eingeschleppte Tausendfüßlerart hat sich auf der ganzen Insel verbreitet. Sie ist ungiftig und nicht gefährlich.

Eidechse
Eidechse

Reptilien - Unter den Reptilien sind verschiedene Eidechsenarten zu finden, die bis zu 20 cm lang sein können. Mit etwas Glück bekommt man nachts die Geckos zu sehen, die sich auch gern in den Häusern aufhalten und dort als Glücksbringer gelten.

Landtiere - Weitere Landtiere sind die Wildkaninchen, die Mufflons und wildlebende Hunde. Unter den üblichen Haus- und Nutztieren sind neben den Schafen und Rindern vor allem die Ziege hervorzuheben.

Meerestiere - Die Meeresfauna beinhaltet viele Arten von Fischen und Meerestieren. Muränen, Thunfische, Barsche, Rochen und Tintenfische sind nur einige davon. Außerhalb der Küstenzone finden sich Delphinschwärme, über 20 Walarten und vereinzelt auch Haifische.

 

 

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